Feuchte Wände

Feuchte Wände begünstigen Schimmelbildung

Nicht immer ist der Schimmel an der Wand hochgradig gesundheitsgefährdend, aber für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, chronischen Atemwegserkrankungen oder einer allergischen Disposition können die Sporen der Schimmelpilze das Krankheitsbild drastisch verschlimmern. Ist ein gesunder Mensch über sehr lange Zeit einer intensiven Sporenexposition ausgesetzt, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass sich die oben genannten Erkrankungen entwickeln können.

Grund genug, Schimmelbildung zu vermeiden

Neben der gesundheitlichen Gefährdung bedeutet Schimmel an den Wänden immer auch eine deutliche Minderung des Wertes des Hauses. Mieter können auf eine sofortige Beseitigung solcher Schäden durch den Vermieter bestehen und gegebenenfalls eine Mietminderung durchsetzen. In der Regel wird aber der Vermieter versuchen, dem Mieter die Schuld an dem Zustand der Wohnung unterzuschieben. Da fällt dann sofort das Argument, dass der Mieter die Wohnung nicht richtig lüftet. Um gleich an dieser Stelle dem Vermieter den Wind aus den Segeln zu nehmen, sollte die Wohnung unbedingt immer richtig durchgelüftet werden.

Richtiges Lüften

Schimmelpilze lieben ein dunkles, kühles bis feuchtwarmes, sogar muffiges Milieu. Beim sogenannten Stoßlüften, gerade auch in der kalten Jahreszeit, dringt in kurzer Zeit sehr viel frische, kühle, feuchte Luft in den Raum ein. Wenn danach die Fenster wieder gut verschlossen und die Heizung aufgedreht werden, entsteht eine frische, trockene, warme Raumluft, die Schimmelpilze gar nicht gut vertragen können.